Als Gesetzlich Versicherte/r vereinbaren Sie einen Termin bei mir:

Bitte beachten Sie: Gesetzlich versicherte Patienten können bei mir nur bis zum vollendeten 21. Lebensjahr über ihre Krankenkasse Psychotherapie erhalten.

 

Der Zugangsweg für gesetzlich Versicherte ist seit dem 1.4.2017 neu geregelt.

 

Ab dem 1.4.2018 ist ein Termin in der Terminsprechstunde für gesetzlich Versicherte verpflichtend für den Zugang zur Richtlinien-Psychotherapie.

 

Telefonische Anmeldung

Sie rufen zu den Telefonsprechzeiten  (Dienstags und  Donnerstags von 12-13.40 Uhr) unter 040/ 84 60 24 44 an und vereinbaren für die Erstvorstellung einen Termin in meiner Terminsprechstunde. Bitte kommen Sie nur mit einem Termin in die Sprechstunde!

Wenn bereits vorher eine ambulante psychotherapeutische, psychiatrische Behandlung oder Sprechstunde bei einem/r anderen Behandler/in oder eine stationäre Behandlung in einer Klinik stattgefunden hat, entfällt der Termin in der Terminsprechstunde und Sie vereinbaren, bei vorhandener Kapazität in meiner Praxis, einen Termin für eine Probatorische Sitzung. Mit dem ersten persönlichen Kontakt benötige ich bei minderjährigen Patienten die schriftliche Zustimmung aller Sorgeberechtigten. Dafür laden Sie sich bitte den Erstkontakt Fragebogen bis 18 J. und den Anamnesebogen herunter und bringen diese ausgefüllt und von allen Sorgeberechtigten unterschrieben mit.

(Auf Wunsch sende ich Ihnen die Formulare zu.)

Terminsprechstunde

Zum Termin in der Terminsprechstunde bringen Sie bitte die Versichertenkarte des Patienten mit, eine Überweisung ist nicht nötig.

Minderjährige Patienten müssen in der Regel von mindestens einem Sorgeberechtigten begleitet werden, es sei denn, Sie haben es zuvor anders mit mir vereinbart.

Bitte bringen Sie zur Sprechstunde den ausgefüllten und von allen Sorgeberechtigten unterschriebenen Erstkontakt Fragebogen bis 18 J. und den Anamnesebogen und alle schon vorliegenden schriftlichen Befunde (wie Arztbriefe, Klinikberichte, etc.) mit.

 

In der Terminsprechstunde soll der therapeutische Bedarf ermittelt werden und eine Empfehlung für die weitere Diagnostik und Behandlung gegeben werden.

Wichtig:

Ob und wann ein Therapieplatz in meiner Praxis angeboten werden kann, wird erst in der Sprechstunde geklärt.

 

Die Lotsenfunktion

In der Terminsprechstunde wird abgeklärt, ob ein Verdacht auf eine psychische Krankheit vorliegt und der Patient eine Richtlinienpsychotherapie benötigt oder ob ihm mit anderen Unterstützungs- und Beratungsangeboten (z. B. Präventionsangebote, schul-psychologische und Familienberatungsstellen, Selbsthilfegruppen) geholfen werden kann.

Am Ende der Sprechstunde erhalten Sie eine schriftliche Empfehlung zu weiterführenden Maßnahmen.

 

Neu ist die Möglichkeit einer psychotherapeutischen Akutbehandlung bei entsprechender Indikation.  Diese soll zur Besserung und Stabilisierung in akuten psychischen Krisen und zur Vorbereitung auf eine nachfolgende ambulante oder stationäre Psychotherapie oder Rehabilitationsbehandlung beitragen.

Erbrachte Stunden in der Akutbehandlung werden auf die später stattfindenden Psychotherapiestunden angerechnet.

 

Am Ende der Terminsprechstunde können je nach Kapazität in meiner Praxis   probatorische Termine für weitere Diagnostik  oder Termine für die Akutbehandlung vereinbart werden.

Sollten auf absehbare Zeit  in meiner Praxis keine Kapazitäten für Akutbehandlungen zur Verfügung stehen, haben Sie seit dem 1.4.2017 die Möglichkeit über die Terminservicestellen der KBV Termine bei anderen Therapeuten (ähnlich den Fachärzten/ kein Wunschtherapeut) zu vereinbaren.

 

 

 


Noch ein Wort in eigener Sache:

Als niedergelassener Psychotherapeut mit Kassenzulassung bin ich verpflichtet diese Regelungen umzusetzen und bemühe mich meinen Patienten weiterhin einen möglichst unkomplizierten Ablauf und Zugang zur Psychotherapie zu erhalten.

Ich weise allerdings ausdrücklich darauf hin, dass die o.g. Telefonsprechzeiten und die Terminsprechstunde die Kapazitäten meiner Praxis reduzieren, die ansonsten für regelmäßige Therapiekontakte zur Verfügung gestanden hätten.

Mit der neuen Psychotherapie-Richtlinie wird leider kein einziger zusätzlicher Therapieplatz für gesetzlich versicherte Patienten geschaffen!