Der kleine Unterschied

Psychologischer Psychotherapeut

 

Psychologische Psychotherapeuten sind Diplom-Psychologen, die sich zum Psychotherapeut weitergebildet haben. Sie erwerben in ihrer Ausbildung umfassende Kenntnisse über die Diagnostik und die Therapie psychischer Störungen und psychisch bedingter körperlicher Erkrankungen bei Erwachsenen.

 

Kinder- und Jugendlichen-
Psychotherapeut

 

Im Gegensatz dazu sind Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten für die Therapie psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen ausgebildet. Bei Bedarf können sie auch Heranwachsende bis zum 21. Lebensjahr behandeln. Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten sind ebenfalls häufig Diplom-Psychologen, können jedoch auch Pädagogik, Sozialpädagogik und andere sozialwissenschaftliche Fächer studiert haben.

 

Die Ausbildungen sind durch die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten bzw. für Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten bundesweit einheitlich geregelt. Sie müssen an einem staatlich anerkannten Ausbildungsinstitut stattfinden und werden mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen.

Die Ausbildungen dauern drei bis fünf Jahre und finden in einem der drei „Richtlinienpsychotherapieverfahren“ statt: Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und analytische Psychotherapie.

 

Psychiater

 

Ein Psychiater hat eine Ausbildung zum "Facharzt für Psychiatrie". Psychiater kümmern sich in erster Linie um die körperliche Diagnostik und Behandlung psychisch kranker Patienten. Sie stellen zum Beispiel körperliche Ursachen einer psychischen Erkrankung fest und verordnen Medikamente. Psychiater bieten eher selten Psychotherapie an.

 

Alle drei Berufsgruppen arbeiten jedoch im Interesse ihrer Patienten bei Bedarf eng zusammen.

 

(Quelle: www.therapie.de)